Information zur Anlieferung von Mineralfasern und Styropor beim ASZ Hittisau

Bei der Anlieferung von Mineralfasern und Dämmmaterial aus Styropor beim ASZ Hittisau bitten wir folgendes zu beachten.

Getrennte Sammlung von Mineralfasern

Künstliche Mineralfasern wie zB Steinwolle, Tellwolle etc., die vor 2002 in der EU produziert und in Umlauf gebracht wurden, sind aufgrund ihrer Fasergeometrie und des Chemismus der Fasern ab sofort als kanzerogen bzw. lungengängig einzustufen.

Was bedeutet das für Sie?

Diese Materialien müssen schon bei der Anfallstelle getrennt von anderen Abfällen gesammelt und in reißfesten, staubdichten Säcken (zB Big Bag) mit Angaben über Art des Abfalls verpackt werden, damit es zu keiner Faserfreisetzung kommt.

Eine genaue Ermittlung des Alters ist meist nicht bzw. nur sehr schwer möglich, daher empfehlen wir generell, separat zu sammeln und solche Materialien nicht gemeinsam mit Bauschutt gemischt (Baurestmassen) oder Sperrmüll zu sammeln. Das hätte nämlich zur Folge, dass der gesamte Abfall als gefährlich eingestuft wird, was zu erheblichen Mehrkosten führt oder es zu einer Annahmeverweigerung kommt.

 

Dämmmaterial aus Styropor

Auch bei Dämmstoffen aus Styropor hat sich die Einstufung der Gefährlichkeit für die Praxis wesentlich geändert.

So sind XPS-Dämmstoffe (Extrudiertes Styropor), welche vor 2009 hergestellt wurden, als gefährlicher Abfall einzustufen. Material, das zwischen 2010 und 2015 produziert und in Verkehr gebracht wurde, ist zwar nicht gefährlich, darf aber nicht in das Recycling gelangen und muss daher über den Sperrmüll entsorgt werden.