Mach dich sichtbar im Straßenverkehr!

In der dunklen Jahreszeit steigern schlechte Witterungs- und Sichtverhältnisse das Risiko für Verkehrsunfälle. Besonders gefährdet sind junge Verkehrsteilnehmer:innen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Sie werden von Autofahrer:innen oftmals zu spät wahrgenommen.

Fast 780 Kinder und Jugendliche verunglücken pro Jahr auf Vorarlbergbergs Straßen. Bei jedem dritten Unfall spielt schlechte Sicht oder Dunkelheit eine Rolle. Jeder dieser Unfälle ist einer zu viel! Entscheidend für mehr Sicherheit sind gut beleuchtete Straßen, Aufmerksamkeit und Konzentration der Autofahrer:innen, aber auch, dass die schwächsten Verkehrsteilnehmer:innen im Dunkeln sichtbar sind.

So viel Licht ist Pflicht!

Fahrräder benötigen laut Straßenverkehrsordnung (StVO) vorne und hinten Scheinwerfer – vorne weiß und nicht blinkend, hinten rot und blinken ist erlaubt. Fest verbaute Lichter mit Nabendynamo sind praktisch, weil sie nicht vergessen werden können. Alternativ können aber auch Stecklichter am Fahrrad angebracht werden. Eine Stirnlampe gilt hingegen nicht als Fahrradbeleuchtung! Darüber hinaus schreibt die StVO Rückstrahler (vorne weiß und hinten rot), jeweils zwei gelbe Katzenaugen (alternativ Speichenreflektoren oder Reflektorstreifen am Rad) sowie Pedalreflektoren vor. Für Kikis gibt es zusätzliche Beleuchtungsvorschriften – bei Tag und bei Nacht.

In erster Linie sollte das Fahrrad gut beleuchtet sein. Zusätzlichen Schutz bietet aber auch die Sichtbarkeit der Radfahrer:innen selbst.